Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe. Der
Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“
beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und die
Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel.
Die Dokumentation „Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im
Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt
Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.
Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche
Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs.
Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät
unter Druck.
Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach. Durch
exklusive Interviews mit Wissenschaftlerinnen, politischen
Entscheidungsträgerinnen und Aktivist*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“
die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die
Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie
konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das
sich immer weiter abschottet?
https://kinemathek-karlsruhe.de/film/kein-land-fuer-niemand/
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