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Cake day: June 5th, 2023

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  • Vertrauensperson der IGM hier: Erstmal möchte ich dir für deine Mitgliedschaft danken! Jedes Gewerkschaftsmitglied zählt!

    Dann möchte ich aber direkt mit einem weit verbreitetem Missverständnis aufräumen. Eine Gewerkschaft ist keine Dienstleistung. Sie ist zwar Deine Interessensvertretung, aber Du bist auch ein wichtiges Teil des Puzzles. Wenn Du willst, kannst Du durch aktive Mitwirkung alles Mögliche erreichen und verbessern. Was Denkst Du, hat deinen Arbeitgeber dazu bewogen, nach Tarif zu zahlen? Nächstenliebe? Ich will nicht alle AG verteufeln, es mag auch Gute geben. Aber als abhängiger Beschäftigter bekommst Du nichts umsonst. Und wer denkst Du, verhandelt diese ganzen Tarifverträge? Schau dir mal die Vita der Bevollmächtigten und der Vorstände bei der Ver.di an. Die kommen fast alle irgendwie aus der Basis, auch wenn später noch mal Studiert wurde. Die waren alle wie Du!

    Zu deinem Problem: Zuerst würde ich immer den persönlichen Kontakt suchen und dann Emails als Protokoll schreiben. Wenn das nicht zieht, an die Geschäftsstelle bzw. den Ortsvorstand wenden. Auch persönlich per Telefon und dann per Mail, dann immer weiter nach oben. Und immer Namen und Datum festhalten, ganz ohne Bürokratie geht es nicht. Es mag sein, dass deine Vertrauensleute murks sind. Aber das kann dann die Geschäftsstelle regeln, ggf. mit Neuwahlen des Vertrauenskörpers.

    Die anderen haben Dir ja auch schon geschrieben, wieso weshalb warum die Gewerkschaft wichtig ist. Dass das deine Vertrauensleute noch nicht gemacht haben, lässt aber leider tief blicken. Vielleicht bist Du der richtige, Dich hier zu engagieren und mal bei Dir im Krankenhaus aufzuräumen! Es scheint ja bitter nötig zu sein!

    Ich würde allerdings noch gerne wissen, was Du mit „Inoffizieller“ meist? Einfach ein Ver.di Mitglied der ein bisschen mehr macht oder wie? Denn entweder ist man Vertrauensperson oder nicht.








  • Anekdote aus unserem Nest: Da Tarifbindung herrscht, bekommen alle das gleiche Geld - theoretisch. Die ausgelernten Azubis werden aber erstmal so niedrig wie möglich eingestuft um Geld zu sparen. Auch das ist noch halbwegs normal.

    Jetzt der Witz: Wenn man von außerhalb kommt, wird man mindestens eine Stufe höher eingestuft. Die Azubis aus unseren Landkreisgemeinden sind also nach der Lehre alle lustig am rotieren und wechseln erst einmal den Arbeitsplatz, inkl. neuer Wohnung bzw. längerer Fahrzeit.

    Dadurch geht das ganze Spezialwissen jedes Jahr aufs neue verloren.